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Sin City 2: A Dame to Kill For in deutschen Kinos angelaufen

Story und Kritik zum Film auf BesteFilme.org

Die Geschichte von Dwight und Ava in "Sin City 2: A Dame to Kill For"

Dwight McCarthy (Josh Brolin) und die Femme Fatale Ava Lord (Eva Green) in Sin City 2: A Dame to Kill For. Copyright @Sony Pictures

Frank Miller und Robert Rodriguez haben – neun Jahre nach dem ersten Teil – mit „Sin City 2: A Dame to Kill For“ eine Fortsetzung des Kassenschlagers aus dem Jahr 2005 geschaffen. Der langerwartete zweite Teil von „Sin City“ ist am 18.09 in den deutschen Kinos angelaufen. Bereits vor dem deutschen Kinostart war klar, dass der Film sowohl durch die markante Optik. als auch durch eine Besetzung voller Hollywood-Stars dem ersten Teil ähneln wird. Wir haben uns gefragt ob auch die Handlung und Umsetzung des Films an „Sin City“ heranreichen können und somit auch die Fortsetzung zu einem Erfolg an den Kinokassen werden kann.

Die Story von Sin City 2: A Dame to Kill For

„Sin City 2: A Dame to Kill For“ besteht aus 4 Kurzepisoden. „A Dame to Kill For“ erzählt die Geschichte von Dwight McCarthy (verkörpert von Josh Brolin). Dwight hadert mit seiner Vergangenheit und bereut einige seiner Entscheidungen. In dieser schweren Zeit tritt Ava (gespielt von Eva Green), seine Ex-Geliebte, wieder in sein Leben. Sie bittet Dwight sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Ava ist in die Fänge von Damien Lord (Marton Csokas) geraten, einem Multimillionär, der sie nicht nur misshandelt, sondern auch stundenlang quält. Dwight möchte seiner Ex helfen, doch er ahnt nicht, dass der verzweifelte Hilferuf in Wahrheit Teil eines hinterhältigen Plans ist…

In „Just Another Saturday Night“ steht, der bereits aus dem ersten Teil bekannte, Marv im Mittelpunkt. Er wacht auf umgeben von toten Teenagern. Ein blutiges Massaker hat stattgefunden – und allem Anschein nach war er wohl mittendrin. Seine Erinnerung ist gelöscht, er weiß nicht, was vorgefallen ist. Die letzte Erinnerung gilt Nancy (verkörpert von Jessica Alba), welcher er beim Strippen zusah. Ist Marv unschuldig oder ist er etwa am Tod der Teenager beteiligt?

„The Long Bad Night“ mit Joseph Gordon-Levitt als Johnny, schildert die Geschichte eines zwanghaften Glücksspielers, der sich mit den falschen Leuten auf ein Spiel einläßt. „The Fat Loss“ nimmt als Abschluss die Ereignisse des ersten Teils auf, in dem Hartigan (Bruce Willis) die Stripperin Nancy (Jessica Alba) rettete. Diese möchte nun seinen Tod rächen.

Kritik und Erfolgsaussichten

Das Plakat zur Fortsetzung von Sin City

Filmplakat zu Sin City 2: A Dame to Kill For. Copyright @Sony Pictures

Eines direkt vorab: Wer sich den zweiten Teil des düsteren Epos ansieht, sollte unbedingt im Vorfeld Teil 1 gesehen haben. Warum? Weil es einige Handlungsstränge gibt, die bereits im ersten Teil der Comic-Verfilmung aufgebaut wurden und nun in der Fortsetzung weitererzählt werden, so etwa die Geschichte von Nancy, der Stripperin. Kinobesuchern, die den ersten Teil nicht kennen, fällt es somit nicht leicht der Geschichte zu folgen und die Zusammenhänge zu verstehen.

„Sin City 2: A Dame to Kill For“ glänzt – wie sein Vorgänger – mit Farblosigkeit bzw. Schwarz-Weiß-Optik mit wenigen Farbakzenten. Neu ist der Einsatz von 3D-Effekten, der die Optik des Films optimal betont und einzelne Elemente gekonnt hervorhebt. Die düstere Stimmung des Comics wird damit sehr gut eingefangen.

Wie bereits oben bemerkt, brilliert auch die Fortsetzung mit einer Star-Besetzung. Auffällig ist jedoch, dass einige Schauspieler aus dem ersten Teil (wie z.B. Clive Owen oder Devon Aoki) fehlen. Für die Rolle des Zockers Johnny war ursprünglich Johnny Depp vorgesehen, er lehnte allerdings ab. Bemerkbar macht sich aber vor allem das Fehlen von Bruce Willis. Dieser hat zwar einen Kurzauftritt, jedoch diente der von ihm verkörperte „Hartigan“ im ersten Teil als Identifikationsfigur für den Zuschauer. Diese Rolle kann leider keiner der anderen Charaktere ausfüllen.

Die Handlung des Films erscheint zu Teil sehr unübersichtlich und vermag es nicht den Zuschauer so zu fesseln wie „Sin City“. Die Kurzgeschichten (vor allem die rund um Dwight und Marv) wissen inhaltlich zu überzeugen, trotzdem wird man nach dem Kinobesuch das Gefühl nicht los, dass der Film viel Potential verschenkt hat.

Am Premierenwochenende in den USA spielte „Sin City 2: A Dame to Kill For“ gerade einmal 6,4 Millionen US Dollar ein – das sind etwa 4,85 Millionen Euro. Beim Vorgänger waren es zum gleichen Zeitpunkt knapp 30 Millionen US Dollar. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse in Europa und freuen uns über Deine Meinung zum Film.

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Informationen zum Film Sin City

Sin City

„Sin City“ hat keine zusammenhängende Handlung und besteht vielmehr aus insgesamt vier Geschichten: Zwei davon, „The Hard Goodbye“ und „The Big Fat Kill“, werden linear erzählt, die anderen beiden, „The Customer Is Always Right“ und „That Yellow Bastard“, werden als Rahmenhandlungen des gesamten Films in zwei Teilen gezeigt, wobei

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